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Herzlich Willkommen zu einer Wanderung entlang
der Bunkerruinen des ehemaligen Westwalls!

Zwischen 1936 und 1940 wurde auf Befehl der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entlang der ehemaligen westdeutschen Reichsgrenze der sogenannte Westwall errichtet. Zwischen Kleve und Basel entstanden an der Befestigungslinie rund 17.000 Bunker. Nach dem Krieg wurden die meisten Wehranlagen durch die Besatzungsmächte gesprengt und gerieten anschließend weitgehend in Vergessenheit. Im Laufe der Jahrzehnte siedelten sich im Bereich der Befestigungsanlagen zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten an.

Fehrnsehbeitrag im SWR vom 04.01.2013

Fehrnsehbeitrag im SWR zur Vertragsunterzeichnung in Bad Bergzabern. Am 04.01.2013 wurde der Vertrag unterzeichnet, der die Bunkerruinen vom Bund an das Land Rheinland-Pfalz übergibt. Mehr dazu im Pressespiegel und in der offiziellen Pressemitteilung des BUND RLP.

Bunkerruine (Foto: Simone Schneider)

Die unzerstörten und teilzerstörten Bunkeranlagen haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu wertvollen Lebensräumen entwickelt und stellen in der dicht besiedelten und intensiv genutzten Kulturlandschaft mittlerweile ein herausragendes Gerüst aus Biotopverbundelementen dar. Auch für den Denkmalschutz stellen die Westwallanlagen einen bedeutenden und historisch besonderen Bauwerkskomplex mit wichtigen historischen Bezügen dar. Leider gelten aus Sicht der Verkehrssicherheit die Anlagen als potenzielle Gefahrenquellen und wurden in der Vergangenheit vielfach beseitigt. Der BUND setzt sich für die Erhaltung der verbliebenen Reste und die weitere Verbesserung des Biotopverbundes entlang dieses Bandes ein.



Fernsehbeitrag im SWR

Am 04.01.2013 wurde in Bad Bergzabern ein Vertrag unterzeichnet, der die Verantwortung und Zuständigkeit für die Bunkerruinen vom Bund an das Land Rheinland-Pfalz übergibt.

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Tiermonitoring an Bunkerruinen

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