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Herzlich Willkommen zu einer Wanderung entlang
der Bunkerruinen des ehemaligen Westwalls!

Zwischen 1936 und 1940 wurde auf Befehl der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entlang der ehemaligen westdeutschen Reichsgrenze der sogenannte Westwall errichtet. Zwischen Kleve und Basel entstanden an der Befestigungslinie rund 17.000 Bunker. Nach dem Krieg wurden die meisten Wehranlagen durch die Besatzungsmächte gesprengt und gerieten anschließend weitgehend in Vergessenheit. Im Laufe der Jahrzehnte siedelten sich im Bereich der Befestigungsanlagen zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten an.

Nordrhein Westfalen Rheinland Pfalz Saarland Baden Württemberg
Bunkerruine (Foto: Simone Schneider)

Die unzerstörten und teilzerstörten Bunkeranlagen haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu wertvollen Lebensräumen entwickelt und stellen in der dicht besiedelten und intensiv genutzten Kulturlandschaft mittlerweile ein herausragendes Gerüst aus Biotopverbundelementen dar. Auch für den Denkmalschutz stellen die Westwallanlagen einen bedeutenden und historisch besonderen Bauwerkskomplex mit wichtigen historischen Bezügen dar. Leider gelten aus Sicht der Verkehrssicherheit die Anlagen als potenzielle Gefahrenquellen und wurden in der Vergangenheit vielfach beseitigt. Der BUND setzt sich für die Erhaltung der verbliebenen Reste und die weitere Verbesserung des Biotopverbundes entlang dieses Bandes ein.



Tiermonitoring an Bunkerruinen

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Fernsehbeitrag "Grüner Wall im Westen"

Beitrag über das Projekt GWIW in der Sendung "Im Grünen", SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz am 02.11.2010.

Der Grüne Wall im Westen - Bunker als ökologischer Schatz

Von Uli Paulus. (ca 4:30 min)

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